Gerd Krambehr, geb. 1958 in Rudolstadt, besuchte als Kind 3 Jahre eine russische Schule in Budapest. Erste Lieder verfasste er bereits im Jahre 1977/78. Im Laufe seiner über 35 jährigen Künstlerkarriere entstanden dabei ca. 800 Lieder, Gedichte und Nachdichtungen russischer Autoren.

Als Vater von drei Töchtern gab Gerd seine musikalischen Gene an seine jüngste Tochter weiter, die als Moderatorin und Sängerin in seine Fußstapfen trat. Besondere Meilensteine auf Gerds künstlerisch-engagiertem Werdegang waren die Auftritte bei den großen Donnerstagsdemos während der friedlichen Revolution im Herbst 1989, so auch am 9. November vor „Der deutsche Liedermacher mit der russischen Seele!“ ca. 80000 Menschen auf dem Erfurter Domplatz. Am 6. September des Jahres 1994 dann traf Gerd Krambehr im Rathausfestsaal von Erfurt mit dem ehemaligen Präsidenten der UdSSR, MIchail Gorbatschow, zusammen. Gerd sang dem einstigen „Hoffnungsträger für Veränderungen im Osten“ die, ihm 1986 gewidmete „Ballade von Don Quijotte“ in russischer Sprache. „Gorbi“ war zu Tränen gerührt und sprach „jenseits aller Protokolle“ angeregt- freundschaftlich mit dem deutschen Barden.